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20.06.06

"trial & error"

vaseklein.jpg Die Vasen, von denen ich vor einiger Zeit geschrieben habe als sie noch frisch und feucht waren, sind fertig. Eine musste dank meines Optimismus' als Versuchsobjekt für eine neue Glasur herhalten und hat bereits Bekanntschaft mit Hammer und Mülleimer gemacht, die andere ziert meinen Küchentisch.
(klick auf das kleine Bild links)

12.06.06

zwischen Tür und Angel

probe1.jpgprobe2.jpg... habe ich ein paar Glasurproben für den Thron gemacht. (richtig weiter gehts dort erst wieder im Juli) Der Ton ist neu, auch die Glasur hat sich geändert seit den Schneckentürmen, also muss ich zumindest in kleinem Maßstab sehen, was funktioniert und gut aussieht und was nicht. Links der Ton "pur", mit aufgetragener und wieder weggewischter Glasur, die sich so nur in den Ritzen und Unebenheiten hält. Auf die Proben rechts habe ich vor dem Schrühbrand eine Engobe mit Zirkonsilikat aufgetragen, um die Oberfläche weißer werden zu lassen. (14 Teile Ball Clay, 10 Teile China Clay, 3 Teile Zirkonsilikat) Darauf dann diesselbe Glasur. Die Engobe hat die Oberfläche ebenmäßiger werden lassen, so dass die Glasur nur sehr partiell färbt. Es gibt keinen leichten Farbschleier, den ich eigentlich sehr wichtig finde. Auch ist das Kupferoxid in beiden Fällen eher schwarz als grün geworden. Ich werde also noch ein wenig mischen und probieren...

06.06.06

100 kg Ton

thronbeineklein.jpg ... sind verbraucht bis zum letzten Krümel und die Thronbeine sind fertig!
Zuletzt habe ich jetzt noch die Verbindungszapfen angebracht, damit die Beine dann in die Sitzfläche gesteckt und verklebt werden können. Wie so oft lösen sich offene Fragen, wenn es dann soweit ist.

Genaueres und ein paar Bilder...

thronbeine1.jpgthronbeine2.jpgthronbeine3.jpg

Links die Beine in voller Schönheit. Sie sind 72 cm hoch, bis zur "Schulter". Diese habe ich mit Stegen verstärkt (mittleres Bild), denn dort ruht später ein großer Teil der Sitzfläche und des Gewichts. Durch die Stege verteilt sich dieses Gewicht gleichmäßiger. Rechts ist das Verbindungsstück zu sehen. Eine Tonplatte wurde aufmontiert und darauf ein (gedrehter) Zylinder, der dann später in die dafür vorgesehene Öffnung unterhalb der Sitzfläche gesteckt wird.

Nachdem ich sehr viel Spaß an den Schnecken hatte, war dieser letzte Teil (Technik) eine eher fade Arbeit: Tonplatten auswalzen, zurechtschneiden, montieren.
Aber ich bin froh und zuversichtlich über diese Lösung.

Die Beine dürfen jetzt langsam trocknen (langsam, damit keine zu großen Spannungen und Risse entsehen), eine Weile wirds noch dauern, bis ich mit der Sitzfläche weitermachen kann - es muss Ton nachbestellt werden. Die grob geschätzte Gesamtmenge hat gerade mal so für die Beine gereicht.