Lackschildläuse
... ernähren sich von Pflanzensäften und scheiden eine harzartige Substanz aus, aus der man Schellack gewinnt. Daraus stellt man mittlerweile zwar keine Schallplatten mehr her, aber gebraucht wird er immernoch, u.a. in der Keramik.
Dünn auf den ungebrannten Ton (in diesem meinem Fall Porzellan) aufgepinselt, versiegelt er die Oberfläche. Mit einem feuchten Schwamm werden dann die freien Stellen ausgewaschen, so dass ein flaches Relief entsteht. Beim Brennen verschwindet der Schellack wieder rückstandslos. (Auf dem Foto ist links ein schon ausgewaschenes Gefäß zu sehen, rechts ein noch unfertiges.)
Der momentane Plan ist, dass die dünneren Stellen des Porzellans nach dem Brand durchscheinend sind. So spaziere ich wiedereinmal auf einem schmalen Grat, denn "dünn genug" liegt sehr nahe bei "zu dünn" (und kaputt). "Lichter" sollen es werden, so oder auf eine andere Art.





