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27.02.07

Licht

lampen.jpg Sie hängen, die Lampen! Seit ein paar Tagen zumindest in der vorläufigen Version. Zum Kabelwust und Plastikgestrüpp soll noch einiges mehr an Geflecht und Details hinzukommen, das Ganze sich noch auf mehr Deckenfläche als bisher ausweiten und auswachsen.

Fast zwei Monate sind vergangen, seit dem ersten Gedanken daran und neben all der Freude über die Verwirklichung, sehe ich vorallem die Dinge, die ich mittlerweile anders machen würde. Aber so ist es immer, sehr anachronistisch, und das Einzige was hilft ist: Weitermachen. So geschehen gestern in der Werkstatt - die Küche braucht schließlich auch noch Licht! (Und das System etwas mehr Kompaktheit, falls ich ein verkaufbares Produkt daraus machen will.)


Kleine (und durch Klick größer werdende) Bildergeschichte:

lampen1.jpg lampen2.jpg lampen3.jpg lampen4.jpg

Vielen Dank an Norman für die Fotos und vorallem die technische Hilfe!

11.02.07

Museumssonntag

architektur.jpg Zwei interessante Ausstellungen gabs und gibts noch eine Woche lang in der Pinakothek der Moderne zu sehen und auch ich habe es endlich geschafft, dort vorbeizugehen bevor wieder eingepackt wird. In der Architekturabteilung zum Thema "Architektur wie sie im Buche steht", trotz des trägen Wortspiels eine sehr schöne Ansammlung von Modellen und Zeichnungen von literarisch-fiktiver Architektur (z.B. Turm zu Babel, Atlantis, etc.) einerseits und in der Literatur manifestierte reale Architektur (z.B. "Berlin Alexanderplatz") andererseits.

1111schalen.jpg In der Rotunde steht eine Ansammlung von 1111 Schalen einer koreanischen Keramikerin von der ich zuvor noch nie gehört hatte, die sich aber nach einigem Nachforschen als altes Eisen der deutschen Keramikszene, zumindest der institutionellen entpuppte.
Schön zu sehen, dass es die endlose und fruchtlose Diskussion bzgl. Kunst und Kunsthandwerk zumindest bei diesem Ausstellungsprojekt und in diesem illustren Umfeld nicht zu geben scheint und man scheinbar auch in einer renomierten zeitgenössischen Kunstsammlung unterkommt, wenn man den Ton herkömmlich verarbeitet und nicht im flüssigen Zustand an die Wand schmiert (wobei das auch sehr schön sein kann, wie ich in der Tate St Ives gesehen habe). Schade totzdem, dass die Stücke im Einzelnen entsetzlich fad und leblos wirken und nur in der Masse, im Farbenspiel und der Anordnung Wirkung entfalten. "IKEA-Effekt" hieß das während der Ausbildung bei uns...

02.02.07

Aktionskunst mit der Farbrolle


renov.jpg

Das hauptsächliche künstlerische Großprojekt derzeit findet in meiner Wohnung statt. In der Tradition von Yves Klein und Kasimir Malewitsch werden Küche, Schlafzimmer und Flur bald in neuem Glanz erstrahlen, auch wenn die Farbe dazu nur aus dem Baumarkt kommt.
Das Verspachteln brüchiger Altbauwände und demnächst auch das Verlegen von hochdichten Faserplatten ergänzen und vervollständigen die künstlerischen Fertigkeiten und schlagen sich auf lange Sicht mit Sicherheit auch im Gesamtwerk nieder.
Die kleinen Pinsel und die Modellierhölzchen ruhen solange und Fotos vom einen oder anderen kleineren Nebenprojekt gibt es leider zumindest auch so lange nicht, bis ich diesen Apparat in den farbverkrusteten Händen halte.