Gratwanderung
"Heimgarten" klingt eher nach einer S-Bahn-Station im Münchner Vorortagglomerat, ist aber wie sich gestern herausstellte einer der schönsten Gipfel im bayerischen Voralpenland.
Vom dank Bergbahn eher stark frequentierten Herzogstand aus führt auf 1700 m Höhe ein spektakulärer und relativ einsamer Gratweg zum etwas höher gelegenen Heimgarten (siehe links, nach Klick auch größer). Rechts davon das flache Land mit Kochelsee und Blick bis fast nach München, links der türkisblaue Walchensee und Berggipfel soweit das Auge reicht. Auch am Weg selbst ist momentan alles in voller Blüte, die Schmetterlinge fliegen wie die Mücken.
Nach drei Stunden mäanderndem Abstieg durch Latschenkiefern und durch derzeit augetrocknete Bergbäche kann man dann dankbar die müden Füße in den abendlich vernebelten Walchensee stecken.
Kaum zu glauben, wenn man dann nach nur einer Stunde Fahrt wieder mitten in der Stadt ist.





