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21.12.09

Hauswandkunst #2

schickeria.jpg

"Die Schickeria (von Italienisch sciccheria = Schick, Eleganz und jidd./jüd.-dt. „schickern“ = „trinken, sich betrinken“) ist eine spöttische Bezeichnung für das Szenepublikum, dessen Party-Eskapaden durch den Boulevardjournalismus der breiten Öffentlichkeit zugetragen werden.
(...) Die Zugehörigkeit zur Schickeria wird daran bemessen, ob man zu szenetypischen Partys geladen wird. Dieser Kreis setzt sich aus Begüterten und Personen des öffentlichen Lebens (überwiegend durch Boulevardmedien bekannte Persönlichkeiten) zusammen. In der Schickeria spielen Äußerlichkeiten wie ausgefallene Kleidung (der Chic bzw. Schick), edles Essen, Champagner und exaltiertes Verhalten (insbesondere der beidseitige, angedeutete Wangenkuss, was zu dem Begriff der "Bussi-Bussi-Gesellschaft" führte) eine herausragende Rolle."

(Wikipedia)

16.12.09

Tollwood

Vom 10. bis 16. Dezember bin ich mit einem eigenen kleinen Stand auf dem Tollwood zu finden. Die Festivalleitung schreibt jedes Jahr eine kleine Anzahl mietfreier (und sonst unbezahlbarer) Standplätze zur Bewerbung aus, um "Jungunternehmer" zu fördern. Dieses Mal bin ich dabei - im Mercato-Zelt, das gleich rechts neben dem Haupteingang liegt.
Dort kann man dann u.a. sehen, was in den letzten drei Wochen unter Hochdruck in der Werkstatt entstanden ist ... und mir einen Glühwein und Crêpes vorbeibringen.

06.12.09

Voyeur

theresienstrasseb.jpg

... in der Theresienstraße. (Klick aufs Bild)

werkstattliche Weihnachtsveranstaltung

JuliaK.jpg Am kommenden Wochenende - 5. und 6. Dezember - öffnen wir offiziell unsere Werkstatt-Tür, setzen den Punschtopf auf, verteilen Lebkuchen und freuen uns auf interessierten (und interessanten) Besuch.

(Klick aufs Bild für mehr Informationen)

02.12.09

Unfall

Das Essl-Museum in Klosterneuburg bei Wien feiert derzeit seinen 10. Geburtstag - inkl. pinkem Shuttlebus und kostenlosem Eintritt für die nächsten 8 Wochen. Auch sonst genug Anreiz für einen Ausflug, wenn man die diversen innerstädtischen Attraktionen schon bei vergangen Besuchen abgehakt hat.
Architektonisch und vorallem stadtplanerisch ein echtes Desaster: Lagerhallenoptik in Industriegebiet am Ortsrand, ringsum Brachland. In 10 Jahren hätte man doch eigentlich was halbwegs Ansprechendes selbst aus der ungünstigen Lage machen können - meint zumindest der ahnungslose Besucher. Innen zeitgenössische Kunst en masse - nachdem man sich durch verschachtelte und enge Räume gewunden hat, ist vorallem der große gewölbte Raum im Obergeschoss ein willkommenes Highlight. Derzeit ist dort Daniel Richter zu Gast, u.a. mit dem herzigen "Jagdunfall" links.
Immerhin: Im Kloster-Innenhof gabs Glühwein ...