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22.09.08

Zeichentricks

destino.jpg Die Hypo-Kunsthalle zeigt noch bis Ende Januar 2009 eine sehr sehenswerte Ausstellung über Walt Disneys Bilderwelten und seine Ausschlachtung Inspiration in der europäischen Kunst.
Neben vielen Originalzeichnungen und Bildreferenzen gibt es seltene und restaurierte Filmaufnahmen, erhellende filmische Gegenüberstellungen und das erst vor einigen Jahren veröffentlichte Gemeinschaftsprojekt von Walt Disney und Salvador Dali, "Destino": Ein siebenminütiger Kurzfilm der 1945 konzipiert und 2003 fertiggestellt wurde.
Eine sehr umfangreiche Sammlung, zu der ich mir noch den Katalog geleistet habe - auch um die leider im Halbdunkel und mit übertriebenem Sicherheitsabstand präsentierten Zeichnungen und Bilder genauer unter die Lupe nehmen zu können.

05.09.08

Digitale Formen

Gestern hat die Galerie Handwerk ihre Ausstellung "Digitaler Formenschatz" eröffnet, die noch bis zum 4. Oktober Objekte aus Papier, Keramik, Textil, Holz, Metall und Kunststoff zeigt. Alle Exponate setzen sich direkt oder indirekt mit dem Medium Computer auseinander, heißt es, und man fragt sich, welche gestalterischen Aspekte davon heute denn überhaupt noch unbeeinflusst sind.
Aber dank gestreiften Bildern und pixeligen Stoffmustern weiß auch die reife Zielgruppe, dass das hier was "digitales" ist ... was auch immer das heißt. Trotz dieser teilweise sehr langweiligen Plakativität war wieder genug dabei, was das Vernissagegedrängel lohnte.

18.04.08

Fliesenteppich

bainbridge.jpg In der guten alten Galerie Handwerk eröffnete gestern Abend schon die zweite keramisch orientierte Ausstellung dieses Jahr.
Zum Thema "Künstlerische Fliesen" ist den illustren internationalen Ausstellern mal mehr mal weniger eingefallen. Wie immer eine Mischung aus Schauerlich-Biederem und Innovativ-Experimentellem, auch wenn dieses Mal letzteres der eindeutige stärkere Eindruck war. Viele meiner Lieblinge sind vertreten, teilweise zu absoluten (unverständlichen) Schnäppchenpreisen, so dass auch ich meine bescheidene Sammlung mal um zwei Stücke vergrößern konnte.
Eine sehr inspirierende Ausstellung ... ich wollte sowieso bald die Toilette renovieren.

(links ein von mir erstandenes Stück von Gwen Bainbridge)

09.04.08

Narrenturm

Wegen der spärlich angesetzten Öffnungszeiten hat es eine Weile und einige Besuche gedauert, bis ich es in den Wiener Narrenturm geschafft habe. 1784 als psychatrisches Krankenhaus gebaut, seit 1796 Pathologisches Museum vereint es sehr anschaulich die Wiener Affinität zum Morbiden, Medizinischen, Psychischen. Die alles umspannende Lust am humorig Skurrilen findet seinen Weg bis auf die Eintrittskarte (links, nach Klick größer).

Die Architektur ist einzigartig, die Inszenierung (Museumswärter im Arztkittel) vollkommen, die Präparate empfehlen einen nicht allzu nüchternen Magen.

14.03.08

Rückblick

galeriehandwerk.jpg Noch bis zum 5. April kann man sich in der Galerie Handwerk anschauen, wie diese auf ihr 40jähriges Bestehen zurückblickt: mit einer (für mich) nicht ganz nachvollziehbaren Auswahl aus den Bereichen Keramik, Holz, Glas, Metall und Schmuck. Vieles, vorallem im keramischen Bereich war erst vor kurzem dort zu sehen und so wirkte es auf mich teilweise etwas so, als hätte man nochmal all das hingestellt, was noch so im Depot rumsteht. Aber da das Bestehen, das renommierte und erfolgreiche Bestehen einer Galerie dieser Art in München oder vielleicht Deutschland ansich allein schon Grund zur Befriedigung sein sollte, hält man sich mit Derartigem wahrscheinlich besser zurück. Keramisch war die gezeigte Auswahl zwar kein Reißer - positiv und inspirierend in Erinnerung bleiben wird mir aber ein filigranes Drahtgespinst von Gudrun Gunnarsdóttir und die Holzgefäße von Ernst Gamperl.

27.02.08

Marcus Rothkowitz

rothko.jpg ... wohl besser bekannt als Mark Rothko, wird derzeit mit einer großen Retrospektive in der Hypo-Kunsthalle gewürdigt. Abgesehen von den Farbflächen-Bilder für die er wohl am bekanntesten ist, haben mir einige großformatige Aquarelle sehr gefallen, die aus zahlreichen lasierten und deckenden Farbschichten und "Kritzeleien" darunter, dazwischen und darüber bestehen. Sehr locker und "zufällig" in der Anmutung, aber trotzdem sichtbar gekonnt und durchdacht. Noch bis Ende April kann man sie in München sehen, dann in Hamburg.
Im Eintrittspreis (dank ICOM-Ausweis für mich jetzt nur noch fiktiv) enthalten: ausladende Vorträge von Kunstkennern in Begleitung, (laut!) schwatzende und schwafelnde Freundinnen.

16.12.07

Anish Kapoor

1_kapoor133.jpg Endlich habe ich es zur aktuellen Ausstellung von Anish Kapoor im Haus der Kunst geschafft und es hat mir noch besser gefallen als erwartet.
Zum ersten Mal aufgefallen (und in Erinnerung geblieben) ist er mir, als seine riesige Skulptur "Marsyas" die Turbine Hall der Tate Modern füllte. Und auch in München beeindrucken die herrlich organischen, sinnlichen und humorvollen Skulpturen und Installationen. "Unscharfe" Mulden in der Wand bei denen einem schwindlig wird, lackierte konkave Körper deren Spiegelungen immer neue "Filme" entstehen lassen, wenn man daran vorbeigeht. Und vorallem der 4 Meter rote Wachsblock, der im Zeitlupentempo durch die Räume der Ausstellung fährt (links ein Modellfoto).
All das permanent umkreist von aufmerksamem Wachpersonal, damit der Spiel- und Anfasstrieb in museumsgemäßen Schranken bleibt. Ein bißchen roten "Lippenstift" konnte ich trotzdem auf die Eintrittskarte schmieren ... angesichts der vielen Fingerspuren wohl auch nicht als Einzige.

01.07.07

"Take care of the sense, and the sounds will take care of themselves."

alice.jpg Diesen Satz aus Lewis Carroll's Vorlage hat sich die koreanische Komponistin Unsuk Chin vermutlich über den Schreibtisch gehängt - die Uraufführung ihrer Oper "Alice in Wonderland" hat mich sehr begeistert.
Nicht zuletzt auch wegen der originellen, verspielten und abgründigen Inszenierung - endlich einmal kein nettes, harmloses "Märchen" (wie in den zahlreichen Verfilmungen des Stoffes) sondern eine Bühne auf der sich der Nonsens, der Humor und die Anarchie des Buches voll entfalten konnte.
Überlebensgroße Masken und Puppen an Seilen schwebend, absurde Kostüme, morbide Töne. Alles im Dienste der Geschichte und der Charaktere, erfrischend unverkopft und trotzdem inspirierend schräg. Überhaupt war deutlich, wie gut Komponistin und Librettist mit der Vorlage vetraut waren und wie ihnen der Stoff am Herzen liegt.
Die Musik wirkte auf mich so eher als "Begleitung" des Geschehens auf der Bühne, oft im Hintergrund und Raum lassend für Rezitative (dankenswerterweise in der Orginalsprache), Spiel und teilweise Pantomime.
Das Münchner Premieren- (und gleichzeitig Opernfestspieleröffungsabend-) Publikum wusste es leider nur vereinzelt zu schätzen. Es wurde aufgestanden und gegangen und am Ende heftig gebuht.

Eine kleine Zusammenfassung der Inszenierung als Video.

29.06.07

Filmfest #2: "Amazing Grace"

amazingrace.jpg Neben der umfangreichen Linklater-Retrospektive hat es leider nur noch für einen Film außerhalb dieser Reihe gereicht: Den Historienfilm "Amazig Grace" von Michael Apted, der seinen Weg scheinbar nicht mehr ins reguläre deutsche Kino machen wird.
Zeitlich angesiedelt im England der für mich literarisch und überhaupt sehr interessanten vorvorletzten Jahrhundertwende behandelt er den langwierigen politischen Prozess der Abschaffung des Sklavenhandels. William Wilberforce war die treibende Kraft im Parlament unter William Pitt, und wird hier etwas zusehr als heroischer Einzelkämpfer hochstilisiert. Trotzdem ein sehr runder und beeindruckend inszenierter Film mit vielen "bekannten" Figuren der Zeitgeschichte, ein Geschichtsfilm im Kern, durch die gute psychologische Beobachtung der Protagonisten und den typischen Witz auch darüber hinaus interessant und sehenswert.

28.06.07

Filmfest #1: Richard Linklater

Beim Münchner Filmfest lief dieses Jahr u.a. eine großangelegte Retrospektive zu Richard Linklater, respektive seinen Filmen.
Ich habe den Großteil davon gesehen und war überrascht wie vielseitig und bunt die Palette ist. Zumindest stilistisch - thematisch zieht sich eigentlich durch alle Filme eine Art lockere Melancholie. getpic-1.jpg Protagonisten, die irgendwie durchs Nirgendwo zu driften scheinen - Geschichten die sehr oft auf ein Kammerspiel aus wenigen Akteuren reduziert sind. Zeit spielt keine Rolle, oder eben eine sehr große: Filme wie "Before Sunset" und "Tape" scheinen wie in Echtzeit gedreht. Es wird geredet, geredet, geredet, geredet und generell eher wenig getan.
Im Erstling "Slacker" wirkt dieses Szenario wie eine Endlosschleife. Die Kamera folgt Menschen auf der Straße und ihren kleinen Erlebnissen, Gesprächen und Begegnungen, scheinbar zufällig begleitet sie den einen oder anderen weiter bzw. lässt ihn allein weitergehen - viele einzelne (hunderte!) Fäden, die ins Leere laufen und sich nie mehr wiederfinden. Ein Film, der an den Moment der Kindheit erinnert in dem man realisiert, dass die Straße, die Autos, die Häuser auch noch da sind, wenn man selbst nicht mehr dort ist.
getpic.jpgDie letzten Filme sind geprägt von visuellen Experimenten. Besonders eindrucksvoll in dieser Sparte "A Scanner Darkly": Düstere und klaustrophobische Zukunftsvisionen in animierten Comic-Bildern, eine spannende Gratwanderung zwischen herkömmlichem Spielfilm und Zeichentrick.
Aber vorallem in den weniger plakativ thematisierten, früheren Filmen ist das Hauptanliegen des Regisseurs am nähsten unter der Oberfläche - Menschliche Beziehungen aus der Blickwinkel der Kommunikation: Warum wird was wann gesagt, oder eben nicht gesagt? Man beobachtet, hört zu, denkt mit, heimlich - wie einem beiläufig interessanten Gespräch am Nebentisch.

25.06.07

Keramik in Heidelberg

preprelude.jpg Vor einiger Zeit habe ich schon einmal über das große Keramik-/Kunstprojekt von Sandy Brown geschrieben. "The Stillpoint and The Dance" ist nach ausgiebiger Tour durch Großbritannien nun seit gestern in der Galerie Heller in Heidelberg zu sehen.
Einzelausstellungen von Keramikkünstlern in diesem Umfang gibt es nur sehr selten in Deutschland, das allein hätte schon die Reise gelohnt. Das Wiedersehen mit Sandy, die mir bekannten Stücke in vollendetem Zustand zu sehen und wohl auch die Touristenattraktion Heidelberg selbst machte es dann zu einem unbedingten Ereignis.
Die Ausstellungsstücke sind sehr ausführlich (und lichttechnisch besser) auf Sandy's Website bebildert, hier nur einige meiner Lieblingsstücke - und ein paar Alibi-Fotos von Heidelberg selbst.

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11.02.07

Museumssonntag

architektur.jpg Zwei interessante Ausstellungen gabs und gibts noch eine Woche lang in der Pinakothek der Moderne zu sehen und auch ich habe es endlich geschafft, dort vorbeizugehen bevor wieder eingepackt wird. In der Architekturabteilung zum Thema "Architektur wie sie im Buche steht", trotz des trägen Wortspiels eine sehr schöne Ansammlung von Modellen und Zeichnungen von literarisch-fiktiver Architektur (z.B. Turm zu Babel, Atlantis, etc.) einerseits und in der Literatur manifestierte reale Architektur (z.B. "Berlin Alexanderplatz") andererseits.

1111schalen.jpg In der Rotunde steht eine Ansammlung von 1111 Schalen einer koreanischen Keramikerin von der ich zuvor noch nie gehört hatte, die sich aber nach einigem Nachforschen als altes Eisen der deutschen Keramikszene, zumindest der institutionellen entpuppte.
Schön zu sehen, dass es die endlose und fruchtlose Diskussion bzgl. Kunst und Kunsthandwerk zumindest bei diesem Ausstellungsprojekt und in diesem illustren Umfeld nicht zu geben scheint und man scheinbar auch in einer renomierten zeitgenössischen Kunstsammlung unterkommt, wenn man den Ton herkömmlich verarbeitet und nicht im flüssigen Zustand an die Wand schmiert (wobei das auch sehr schön sein kann, wie ich in der Tate St Ives gesehen habe). Schade totzdem, dass die Stücke im Einzelnen entsetzlich fad und leblos wirken und nur in der Masse, im Farbenspiel und der Anordnung Wirkung entfalten. "IKEA-Effekt" hieß das während der Ausbildung bei uns...

19.01.07

Céladon

ist eine Figur aus dem Schäferroman "L'Astrée" (1607) von Honore d'Urfe. Dieser Prototyp des schmachtenden, schüchternen Liebhabers ist nicht nur als Redewendung in die französische Sprache eingegangen, sondern auch - nach seinem hellgrünen Mantel - als Bezeichnung für eine ganz bestimmte keramische Glasur: Seladon. Im Mittelalter von China nach Europa gekommen gehört sie bis heute wohl zum Schönsten und Schwierigsten, was sich ein glasurtechnisch ehrgeiziger Keramiker so vornehmen kann. Die eisenoxidhaltige, meist sehr dick aufgetragene Glasur wird im reduzierenden Brand (mit Gas) wässrig-bläulich, zart-mattgrün oder auch olivgrün bis gelblich.
Das Gelingen der Glasur und der Farbe hängt stark vom Brennverfahren ab, viel Geduld und Erfahrung ist nötig. Was Glasurtechnik betrifft habe ich weder das eine noch das andere, an Interesse und Ehrgeiz mangelt es diesbezüglich auch. Aber Anschauen tue ich sie mir gerne:

fouilhoux.jpgyoshikawa.jpgchampy.jpg

(v.l.n.r.: Jean-Jaques Fouilhoux, Masamichi Yoshikawa und Claude Champy - Links zu informativen Websites sind mal wieder spärlich gesät)

Die Galerie Handwerk widmet sich derzeit in einer Ausstellung speziell dieser Glasur und hat Stücke von namhaften internationalen Keramikern zusammengetragen.
Die Präsentation ist allerdings leider eher ein Trauerspiel: Podeste auf Schienbeinhöhe, als "Vitrinen" umfunktionierte Wandschränke die an ausgedientes Schulinventar erinnern und die fast durchweg schlechte Beleuchtung werden den schönen Stücken leider kaum gerecht. Schade, denn Keramiker diesen Ranges sind selten so versammelt zu sehen, zumindest nicht in Deutschland.

09.01.07

Input

nervenbanner1.jpg

Vom ersehnten Caravaggio war leider nicht viel zu sehen in Düsseldorf, zumindest nicht in der erhofften Ruhe -
hundertmal mehr Menschen vor den Bildern als auf den Bildern.
Sehr beeindruckt, nicht nur weil völlig unerwartet hat mich dagegen eine Installation in der alle Stockwerke
überspannenden Eingangshalle des Museums. Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger, zwei junge Schweizer Künstler
haben Äste, Kabel, Kunstblumen, Plastikspielzeug, Haushaltsgegenstände, Pflanzen und allerlei Gesammeltes und
Gebasteltes zu einem großen zarten Geflecht zusammengefügt, das mehrere Quadratmeter ausfüllt.
"Das vegetative Nervensystem" ist eine sehr blumige, verspielte und ironische Angelegenheit - man möchte sich
am liebsten entlanghangeln an den vielen Windungen und jedes kleine Detail entdecken. Sehr sehr erfrischend,
Gegenwartskunst zu sehen, die es sich traut einfach auch dekorativ und verträumt zu sein.
(Klick auf die Bilder für Vollansicht.)

Ich träume seitdem von meinen Lampen in wilderer und ausladenderer Form.

nervenbanner2.jpgnervenbanner3.jpg

20.10.06

Auf dem Laufenden

Zur Zeit arbeite ich achtarmig und vierhändig an einem viel zu lang vor mir hergeschobenen Auftrag für das Stadtmuseum Landsberg, die Sommertrödelei rächt sich und draußen ist Herbst. Also presse ich aus jedem Tag noch die letzten Minuten heraus und alles andere bleibt liegen. Der Thron zum Beispiel. Er wird alt und ich mir unsicher - der Sitz gefällt mir nicht mehr. Ich will einen neuen, anderen machen. Runder und vorallem leichter, nicht nur gewichttechnisch. Wie auch immer - die frische Luft wird ihn aller Voraussicht nach wohl erst im Frühling umwehen.
Frische Luft gabs gestern immerhin für mich - die Pipettes waren in München und haben mich mit einem sehr netten, witzigen und dynamischen Konzert erfreut. Viele Pünktchenröcke, wippende Ponys und schwingende Hüften.
Mehr z.B. dort.

19.06.06

neue und alte Formen

cactus.jpgnephentes.jpgEiniger Stoizismus gehört schon dazu, sich bei den gegenwärtigen Temperaturen in den Tropen- und anderen ungünstig klimatisierten Gewächshäusern des Botanischen Gartens aufzuhalten. Das künstlerische Auge wird allerdings mehr als entschädigt: kuriose, bizarre, beeindruckende Formen links und rechts, so dass man gar nicht weiß, wohin zuerst schauen.
Einiges bekanntes, wiedererkanntes und einerseits der Wunsch meine eigenen Gewächse wieder aufzugreifen, weiterwachsen zu lassen. Andererseits mal wieder die Einsicht, dass derartige Anmut und Eleganz gar nicht zu imitieren ist. Bzw. ein Imitat gar nicht das Ziel sein darf. Bestenfalls entfernte Referenzen...

08.06.06

Sommermusik!

nouvelle.gif Vor einem Jahr bin ich zufällig auf Nouvelle Vague gestossen, eine französische Formation mit mehreren wechselnden Sängerinnnen, die sehr ironische, luftige Cover von Punk- und New-Wave-Klassikern der 70er und 80er Jahre macht, mittlerweile auf dem zweiten Album. Eine Mischung aus Jazz, Bossa Nova und allem was sonst noch in dieser Schublade rumliegt. Gestern spielten sie ein Konzert in München vor sehr begeistertem Publikum. Handgemacht mit Generalbass, Akkordeon, Xylophon, Akkustikgitarre und allem was auch auf Platte zu hören ist.
Reinhören in altes und neues (sieben komplette Songs) kann man hier.